Wer liebt sie nicht? Einen hohen Stapel warmer, duftender Pancakes zum Frühstück oder Brunch! Aber geht das auch vegan und schmeckt dann überhaupt noch? Und ob! Vegane Pancakes können absolut fantastisch sein: fluffig, goldbraun und unglaublich lecker. Du musst auf nichts verzichten!
In diesem Artikel zeige ich dir, wie einfach du vegane Pancakes selbst machen kannst, welche Zutaten sich am besten eignen, wie sie garantiert fluffig werden und welche Toppings das Ganze perfekt abrunden – natürlich auch mit ein paar Ideen für den typisch amerikanischen Genuss.
Warum vegane Pancakes eine super Idee sind
Mal abgesehen davon, dass sie einfach köstlich sind, sprechen noch mehr Gründe für die pflanzliche Variante:
- Tierfreundlich: Keine Eier, keine Kuhmilch – super für alle, die auf tierische Produkte verzichten möchten.
- Allergikerfreundlich: Oft besser verträglich für Menschen mit Laktoseintoleranz oder Ei-Allergie.
- Überraschend leicht: Viele empfinden vegane Pancakes als weniger schwer im Magen.
- Kreativ: Es macht Spaß, mit pflanzlichen Alternativen zu experimentieren!
Das Geheimnis fluffiger veganer Pancakes: Tipps & Tricks
Das A und O bei Pancakes ist die Konsistenz. Niemand mag platte, zähe Fladen. So werden deine veganen Pancakes schön luftig:
Der richtige Milchersatz
Pflanzliche Milchalternativen gibt es viele. Für Pancakes eignen sich besonders gut:
- Sojamilch: Neutral im Geschmack und sorgt oft für eine gute Bindung.
- Hafermilch: Bringt eine leichte natürliche Süße mit.
- Mandelmilch: Etwas dünner, aber auch gut geeignet. Ungesüßte Varianten sind oft besser, da du die Süße im Teig selbst steuern kannst.
Ei-Ersatz: Was funktioniert am besten?
Eier sind für Bindung und Fluffigkeit zuständig. Aber keine Sorge, es gibt tolle vegane Alternativen:
- Zerdrückte Banane: Eine halbe reife Banane pro Ei macht die Pancakes saftig und leicht süß.
- Apfelmus: Ca. 60-80g Apfelmus (ungesüßt) pro Ei sorgen für Feuchtigkeit und Bindung.
- Leinsamen-Ei: 1 EL geschrotete Leinsamen mit 3 EL Wasser verrühren und kurz quellen lassen. Super Bindemittel!
- Speisestärke oder Sojamehl: Mit etwas Wasser angerührt, können auch sie für Bindung sorgen.
- Fertiger Ei-Ersatz: Gibt es im Biomarkt oder Supermarkt als Pulver zum Anrühren.
Triebmittel nicht vergessen!
Backpulver ist dein bester Freund für fluffige Pancakes. Manchmal hilft auch eine Kombination aus Natron und einer säurehaltigen Zutat (wie Apfelessig oder Zitronensaft im Pflanzendrink), um sie noch luftiger zu machen.
Nicht zu viel rühren!
Das ist ein Universal-Tipp für alle Pancakes: Rühre den Teig nur so lange, bis die trockenen und feuchten Zutaten gerade eben vermischt sind. Ein paar kleine Klümpchen sind völlig okay! Zu viel Rühren macht die Pancakes zäh.

Grundrezept für einfache vegane American Pancakes
Dieses Rezept ist eine super Basis und gelingt leicht. Hier zauberst du dir klassische American Pancakes ganz ohne tierische Produkte!
Zutaten (für ca. 8-10 vegane Pancakes):
- 250g Mehl (Type 405 oder Dinkelmehl Type 630)
- 2 EL Zucker (oder Ahornsirup)
- 2 TL Backpulver
- 1/2 TL Natron (optional, für extra Fluffigkeit)
- 1 Prise Salz
- 300 ml Pflanzenmilch (z.B. Hafer- oder Sojamilch)
- 1 EL Apfelessig oder Zitronensaft (optional, aktiviert das Natron)
- 50g Apfelmus oder 1/2 zerdrückte Banane (als Ei-Ersatz)
- 2 EL geschmacksneutrales Pflanzenöl (oder geschmolzene vegane Margarine) + etwas mehr für die Pfanne
Zubereitung:
- Falls du Apfelessig/Zitronensaft verwendest: Mit der Pflanzenmilch verrühren und kurz stehen lassen (wird leicht flockig, das ist gut so).
- In einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Backpulver, Natron (falls verwendet) und Salz vermischen.
- In einer zweiten Schüssel die (angereicherte) Pflanzenmilch, den gewählten Ei-Ersatz und das Öl/die geschmolzene Margarine verquirlen.
- Die feuchten Zutaten zu den trockenen geben und nur kurz verrühren, bis gerade eben ein Teig entsteht. Nicht übermixen!
- Eine beschichtete Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und mit etwas Öl oder veganer Margarine auspinseln.
- Pro Pancake etwa 2-3 Esslöffel Teig in die heiße Pfanne geben.
- Backen, bis sich an der Oberfläche Bläschen bilden und der Rand fest wird (ca. 2-3 Minuten). Dann wenden und von der anderen Seite goldbraun backen (ca. 1-2 Minuten).
- Fertige Pancakes im Ofen bei 50°C warm halten, bis aller Teig verbraucht ist.
Vegane Pancake Toppings: Die Krönung für deinen Stapel
Jetzt kommt der beste Teil: die Pancake Toppings! Hier kannst du dich austoben.
Klassisch & Fruchtig
- Ahornsirup: Der Klassiker schlechthin!
- Frische Beeren: Blaubeeren, Himbeeren, Erdbeeren – was dein Herz begehrt.
- Bananenscheiben: Pur oder mit etwas Zimt.
- Apfelmus oder anderer Fruchtkompott: Selbstgemacht oder gekauft.
- Puderzucker: Für die schlichte Eleganz.
Schokoträume
- Vegane Schokosoße oder geschmolzene Zartbitterschokolade: Ein Muss für Schokofans.
- Zartbitter-Schokostreusel oder Kakaonibs: Für den Crunch.
- Vegane Schoko-Haselnuss-Creme: Wer kann da widerstehen?
Nussig & Cremig
- Nussmuse: Erdnussmus, Mandelmus, Cashewmus – lecker und proteinreich.
- Gehackte Nüsse oder Mandeln: Für den Biss.
- Vegane Schlagsahne: Auf Kokos- oder Sojabasis.
- Pflanzlicher Joghurt oder Quark: Besonders mit Früchten eine tolle Kombi.
Ein Hauch von Amerika: Besondere Extras für vegane Pancakes
Willst du es richtig amerikanisch? Wie wäre es mit zerbröselten veganen American Cookies als knuspriges Topping? Oder du lässt dich von typisch amerikanische Süßigkeiten inspirieren und kreierst eine vegane Erdnussbutter-Schoko-Soße, die an bekannte Riegel erinnert. Auch veganes Karamell oder Marshmallow-Fluff (gibt es auch vegan!) passen super.

Was dazu trinken? Vegane amerikanische Getränke als Begleitung
Zum perfekten amerikanischen Pancake-Frühstück gehören natürlich auch die passenden Drinks. Viele klassische amerikanische Getränke lassen sich ganz einfach veganisieren:
- Kaffee-Variationen: Ein großer Becher Filterkaffee (Diner-Style!) oder ein Latte Macchiato / Cappuccino mit deiner Lieblingspflanzenmilch.
- Frisch gepresster Orangensaft oder andere Säfte.
- Smoothies: Fruchtig, cremig und eine tolle Ergänzung.
- Veganer Milchshake: Mit pflanzlicher Milch und veganem Eis – ein süßer Traum!
Fazit: Vegane Pancakes – einfach, lecker und für jeden was!
Vegane Pancakes sind der Beweis, dass pflanzliches Frühstück alles andere als langweilig ist. Sie sind schnell zubereitet, lassen sich unendlich variieren und schmecken einfach himmlisch. Egal ob du dich schon lange vegan ernährst oder einfach mal neugierig bist – diese Pancakes werden dich überzeugen!
Probier das Rezept aus, experimentiere mit deinen Lieblings-Toppings und genieße deinen perfekten veganen Pancake-Moment!
FAQ: Häufig gestellte Fragen zu veganen Pancakes
1. Werden meine veganen Pancakes wirklich genauso fluffig wie „normale“?
Ja, absolut! Mit den richtigen Zutaten – vor allem genug Backpulver und eventuell der Trick mit Natron und einer säurehaltigen Komponente wie Apfelessig in der Pflanzenmilch – und der richtigen Zubereitung (Teig nicht zu sehr rühren!) werden deine veganen Pancakes wunderbar leicht und fluffig.
2. Welcher Ei-Ersatz eignet sich am besten für Pancakes?
Das ist Geschmackssache und hängt vom gewünschten Ergebnis ab! Eine halbe zerdrückte reife Banane macht die Pancakes leicht süß und sehr saftig. Ein „Leinsamen-Ei“ (1 EL geschrotete Leinsamen + 3 EL Wasser, kurz quellen lassen) bindet den Teig hervorragend. Ungesüßtes Apfelmus sorgt für Feuchtigkeit. Viele schwören auch auf eine Mischung oder fertige Ei-Ersatzprodukte. Experimentiere einfach, um deinen Favoriten zu finden!
3. Kann ich den Teig für vegane Pancakes vorbereiten?
Am besten schmecken Pancakes, wenn der Teig frisch zubereitet und direkt ausgebacken wird, da dann die Triebmittel ihre volle Wirkung entfalten. Du kannst aber die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Backpulver, Salz) schon am Vorabend mischen und abgedeckt stehen lassen. Die feuchten Zutaten gibst du dann erst kurz vor dem Backen dazu.
4. Welche veganen Toppings sind besonders typisch amerikanisch?
Neben dem unverzichtbaren Ahornsirup sind das vor allem frische Blaubeeren (oft auch im Teig), Erdbeeren (gern mit veganer Sahne), Bananenscheiben und natürlich Schokolade in allen Formen (vegane Chocolate Chips, Schokosoße). Auch Erdnussbutter ist ein großer Favorit. Für das gewisse Etwas kannst du auch zerbröselte vegane American Cookies oder von amerikanische Süßigkeiten inspirierte Soßen verwenden.
5. Gibt es einen Trick, damit die veganen Pancakes nicht in der Pfanne kleben bleiben?
Eine gute, intakte Antihaft-Pfanne ist hier Gold wert. Erhitze die Pfanne auf mittlerer Stufe und gib nur einen kleinen Tropfen neutrales Pflanzenöl oder ein kleines Stück vegane Margarine hinein. Verteile das Fett gut. Zu viel Fett ist oft eher kontraproduktiv. Warte, bis die Pfanne die richtige Temperatur hat, bevor du den ersten Teig hineingibst.









